Spezialitäten aus Schleswig-Holstein

Erleben Sie die köstlichsten Delikatessen aus Schleswig-Holstein: Von Krabben, zu Fischbrötchen über Suppenkreationen zu Kohlspezialitäten, hält der Norden so einiges bereit. Sehr beliebt ist die Kombination von Süßem und Herzhaftem. Entdecken Sie die kulinarische Vielfalt des Nordens und schmecken Sie ein Stück schleswig-holsteinische Kultur. 

Delikatessen aus dem Norden

Krabben
Krabben pulen, zubereiten und in verschiedensten Gerichten genießen
Fischbrötchen
Die besten Fischbrötchen Schleswig-Holsteins
Lübecker Marzipan
Erfahren Sie alles rund um die Mandelspezialität aus Lübeck
Kohl
Mit dem größten zusammenhängende Kohlanbaugebiet Europas
Dithmarscher Kohltage
Das Traditionsfest des Kohls
Kappelner Heringstage
Das Heringsfest an der Schlei

Weitere typische Gerichte aus Schleswig-Holstein

Labskaus

Labskaus ist ein altes Traditionsgericht der Seefahrer. Es besteht aus Pökelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Matjes, Rote Beete und Gurken. Alles wird püriert und in Kombination mit Gurken und Spiegelei serviert. Das Gericht ist zurückzuführen auf lange Seefahrten Anfang des 18. Jahrhunderts. Wenn die Seemänner länger unterwegs waren, hatten sie starke Zahnschmerzen oder die Zähne fielen sogar aus aufgrund von Vitaminmangel. Aus diesem Grund musste alles leicht zu essen sein und wurde durch den Wolf gedreht. 

 

Schnüüsch

Die leckere Gemüsesuppe, auch "Schnüüsch" genannt, kommt ursprünglich aus Angeln, der Region zwischen Schleswig und Flensburg und ist ein Traditionsgericht in Schleswig-Holstein. Sie wird aus Bohnen, Erbsen, Kohlrabi, Karotten und frischer Milch zubereitet. Das Gericht ist nicht nur lokal sehr beliebt - auch in Dänemark kommt die Sommersuppe gerne als "Snysk" auf den Tisch. 

 

Buttermilchsuppe

Buttermilchsuppe ist ein sehr einfaches Gericht, welches bis heute, vor allem im Sommer genossen wird. Sie besteht aus Buttermilch, Milch sowie Salz und geriebener Zitronenschale und ist eine erfrischende Mahlzeit für Zwischendurch.

 

Meelbüdel und Groter Hans

Meelbüdel, oder auf hochdeutsch Mehlbeutel, ist ein mit Eiern gelockerter Mehlkloß. Seit dem 17. Jahrhundert ist er Tradition in Norddeutschland und vereint regional typisch Süßes mit Deftigem. So wird z.B. Fruchtkompott oder Kochwurst als Beilage hinzugefügt. 

Der "Grote Hans" unterscheidet sich in der Zubereitung. Hier werden die Zutaten in einer Puddingform im Wasserbad zum Stocken gebracht. 

 

Schwarzsauer

Schwarzsauer ist eine schleswig-holsteinische Schweineblutsuppe und wurde traditionell am Tag der Schlachtung hergestellt. Bestehend aus frischem Schweineblut, und allem, was nicht für die Wurst- und Fleischherstellung verarbeitet wurde, sowie Essig, Zwiebeln, Nelken und Pfefferkörner, war die Suppe vor allem bei der ärmeren Bevölkerungsschicht beliebt. Durch die Gerinnung mit Essig, wird die Suppe schwarz und wird schließlich mit Kartoffeln oder Klößen serviert. Heutzutage wird sie allerdings nur noch selten zubereitet.

 

Holsteiner Katenschinken

Der Holsteinische Katenschinken wurde erstmals um 1600 erwähnt. Er besteht aus gepökeltem Schinkenfleisch, welches bis zu 8 Wochen in Katenrauch geräuchert wird. Bis heute ist der Schinken berühmt, weit über die Grenzen von Schleswig-Holstein hinaus.

 

Birnen, Bohnen und Speck

Birnen, Bohnen und Speck ist in Norddeutschland ein beliebtes Rezept  und wird oft mit Salzkartoffeln verköstigt. Einmalig ist die Kombination aus Süßem und Deftigen, welches die "Brooken Sööt" ergibt. 

 

Förtchen

Förtchen ist seit dem 18. Jahrhundert ein Traditionsgebäck in den Küchen von Schleswig-Holstein. Sie werden aus Hefeteig geformt und in einer speziellen Pfanne zubereitet und bis zur Bräunung gebraten. Mit und ohne Fühllung sind sie vor allem als Neujahrsgebäck beliebt. 

 

Pharisäer und Tote Tante

Basierend auf Erzählungen aus Mitte des 19. Jahrhunderts entstand das Traditionsgetränk der Friesen aus Kaffee und Rum. Auf der Insel Nordseestrand soll ein Priester es nicht gerne gesehen haben, wenn die Bevölkerung Alkohol trank. Somit wurde Rum in den Kaffee geschüttet und mit einem Sahnehäubchen verfeinert, damit man den Alkohol nicht roch. Als der Priester hinter den Trug kam rief er  "Oh, ihr Pharisäer", wovon das Getränk seinen Namen erhielt. Das gleiche Getränk mit Kakao und Rum ist in der schleswig-holsteinischen Küche als Tote Tante bekannt und vor allem beliebt in der kalten Jahreszeit.