Güter-Tour

Streckenlänge: 39 km
Höhenmeter: 257 m

Fahrradempfehlungen
Für die Route wird eine 5-Gangschaltung oder höher empfohlen. Die Reifenstärke sollte mind. 28 mm betragen. Bei den Steigungen handelt es sich überwiegend um kurze Anstiege. Die Route verläuft überwiegend auf befestigten Straßen und Wegen mit wenig Autoverkehr. Nach längeren Regenfällen können die Wege im Bereich der Wälder aufgeweicht sein. Die Strecke ist für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Es kann auf kurzen Teilstecken ein Verlauf an stärker befahrenen Straßen möglich sein. Das Mitführen von Anhängern ist auf der Strecke möglich.

Pausen & Verpflegung
An vielen Stellen finden Sie schöne Plätze an der gesamten Route für Ihre Pausen. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in den größeren Orten. Restaurants und Cafes befinden sich an der Strecke.

Einsatz von Navigationsgeräten
Für den Einsatz von Navigationsgeräten beachten Sie bitte den Extra-Flyer für die Handhabung und den Einsatz. An dem Startpunkt finden Sie Parkplätze für Ihr Auto.

Startpunkt:
Schloss Eutin

Parkplätze:
Im Bereich des Schlosses befinden sich Parkplätze.

Routenbeschreibung

Eutin

?Heilklimatischer Kurort?, 1143 von holländischen Kolonisten am Großen Plöner See angelegt, wurde 1156 Bischofssitz und erhielt 1257 das Stadtrecht. Weithin sichtbar ist das von Wassergräben umgebene Schloss. Der vierflügelige, dreigeschossige Backsteinbau entstand um 1720, nach Renovierung ist das barocke Schloss seit 1997 wieder als Museum Besuchern zugänglich.

Besichtigungen:
Schloss Eutin
Frühjahr-Ende Oktober täglich Führungen
10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00, 16.00 Uhr

Ostholstein Museum
April - Sept. Di.-So. 10.00-13.00 und 14.00-17.00, Do. 14.00-19.00 Uhr
Okt. - Jan., März Di.-Mi. 15.00-17.00, Uhr
Do.-So. 10.00-12.00 und 15.00-17.00 Uhr

Forsthaus am Ukleisee (04521) 97 05
Brauhaus Eutin (04521) 76 67 77
Fissauer Fährhaus (04521) 23 83
Bacchuskeller (04521) 68 60
Restaurant Epinard (04521) 7 84 44
La Scala (04521) 4 01 63 87
Ralph's Bistro (04521) 79 08 55
Cafe im Schloss (04521) 776660

Gut Stendorf

Der Name des Guts, das im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde und des dazugehörigen Dorfs lautete ursprünglich Steendorpe (Steindorf). Kasseedorf, Sagau und Griebel gehörten zum Gutsbezirk. Ab 1654 bildete das Gut zusammen mit den Gütern Mönchneversdorf und Lensahn einen unteilbaren Familienbesitz, der bei der Auflösung der Gutsbezirke 1928 13 Güter einschloss. Im 18. Jahrhundert wurde das Gut grundlegend umgestaltet. Statt des ursprünglichen Herrenhauses, das von einem Wassergraben umgeben war und an dessen Stelle heute das Verwalterhaus steht, wurde 1750 ein neues Herrenhaus errichtet und ein großzügiger Park angelegt. Die Gesamtanlage aus Gut und Dorf steht seit 1985 unter Denkmalschutz. Die Dorf- und Gutsanlage ist heute noch nahezu vollständig erhalten. Zwischen Kasseedorf und Stendorf liegt der Stendorfer See. Er ist 54 ha groß, bis zu 8 m tief, liegt etwa 32,6 m ü. NN und wird von der Schwentine durchflossen.

Kasseedorf

Der Ort wurde 1201 erstmals als Chuserestorp erwähnt. Da auch der Bungsbergurwald bald zu dem Dorf gehörte, entstanden dort mehrere Rodungsdörfer. Zwischen 1348 und 1639 wurde der Ort mehrmals von der Pest heimgesucht. 1784 begann die Verkoppelung, bei der den Bauern statt der Allmende eigene Felder zugeteilt wurden und Knick angelegt wurden. Die Bauern und Landarbeiter wurden 1805 aus der Leibeigenschaft entlassen, sie mussten jetzt jedoch ihr Land vom Gut pachten. 1814 wurden im Rahmen der Napoleonischen Kriege russische Truppen in Kasseedorf untergebracht.

Gut Sierhagen

Das Gut Sierhagen liegt in der Gemeinde Altenkrempe bei Neustadt (Holstein) in der Neustädter Bucht. Die erste Erwähnung von Sierhagen erfolgte im 12. Jahrhundert ? das Gut selbst besteht seit 1304. Die Anlage besteht aus einem rechteckigen, von Wassergräben umgebenen Hof (von ca. 100 m × 50 m), der von vier Gebäuden umstanden ist und im Südwesten und Osten durch Torhäuser (von 1738 und 1857) zugänglich ist. Im Südosten der Anlage befindet sich, leicht abgesetzt von den Hofgebäuden das klassizistische Herrenhaus ? ein rechteckiger, dreigeschossiger Bau mit einem gegliederten Walmdach und zentralen Giebel. Bei dem Herrenhaus handelte es sich ursprünglich um ein für Holstein typisches Doppelhaus ? dieses wurde 1825 inklassizistischem Stil in ein Haus umgeformt. Die für den Gutsbetrieb erforderlichen Scheunen befinden sich außerhalb des eigentlichen Hofgeländes und wurden um 1880 gebaut.

Palmenhaus Cafe April ? Oktober täglich 14:00 bis 18:00 Uhr (04561) 55 84 12

TIPP! Abstecher nach Neustadt/Holstein
Neustadt/Holstein wurde 1226 vom Holsteinischen Grafen Adolf IV als Konkurrenzhafen zu Lübeck gegründet und erhielt 1244 das Stadtrecht. Die ab 1244 errichtete frühgotische Stadtkirche gehört zu den wenigen mittelalterlichen Relikten. Das große Hafenbecken beheimatet neben Fischkuttern, Ausflugschiffen und Sportbooten auch die Bundesmarine.

Gömnitzer Berg

Der Gömnitzer Berg ist nach dem Bungsberg die zweithöchste Erhebung im Kreis Ostholstein die einen weiten Blick in die umgebende Landschaft der Holsteinischen Schweiz gewährt. Auf der Spitze des Gömnitzer Berges befindet sich der Gömnitzer Turm, ein ehemaliges Seezeichen, das als Ersatz für einen vom Blitz getroffenen Baum der den Seeleuten als Landmarke diente errichtet wurde. Die Markierung des höchsten Punkts des Gömnitzer Berges befindet sich wenige Meter neben dem Gömnitzer Turm.